Wenn die Weihnachtsfee ihren Zauber verbreitet
Es gibt diesen Moment im Advent, den man nicht planen kann.
Er geschieht einfach.
Ich habe in folgenden Text einige Ideen und Vorschläge ausgearbeitet und ihr findet auch weiter unten ein PDF. Ihr könnt euch die Geschichte gerne herunterladen.
Warten auf meine Gäste…
Wenn das Weihnachtsfest näher rückt, legt sich ein feiner Zauber über alles – leise, warm und voller Bedeutung. Im Wohntheater ist es dieser Augenblick, in dem man spürt: Jetzt wird es still genug, damit Gemeinschaft wachsen darf.
Der Zauber zeigt sich nicht laut. Er liegt im Kerzenschein, der die Kanten des Alltags weichzeichnet. In den Düften von Orange, Zimt und Tannengrün, die sich wie Erinnerungen im Raum verteilen. Und vor allem in dem Gefühl, dass man nicht alles perfekt machen muss – sondern ehrlich, liebevoll und mit offenen Händen.






Die Weihnachtsfee und ihr leiser Auftrag
Vielleicht erinnerst du dich an Finna, die Weihnachtsfee.
Sie ist keine Fee für Glitzer und Eile, sondern eine für Übergänge. Für das Dazwischen. Für das bewusste Innehalten.
In ihrer Geschichte tritt sie immer dann auf, wenn die Welt ein wenig zu schnell wird. Finna erinnert uns daran, dass der wahre Zauber nicht im Mehr liegt, sondern im Weniger. Dass ein gedeckter Tisch kein Schauplatz ist, sondern ein Versprechen: Du bist willkommen.
Wenn Finna durch das Wohntheater huscht, ordnet sie nichts neu – sie rückt nur leicht zurecht. Eine Kerze wandert näher zusammen mit den anderen. Ein Tannenzweig darf bleiben, auch wenn er nicht ganz symmetrisch ist. Und plötzlich stimmt alles.

Eine kleine Inspiration für deinen Weihnachtstisch
Der Weihnachtstisch im Wohntheater ist kein Konzept – er ist eine Einladung.
Textilien: Eine Leinentischdecke oder einzelne Stoffservietten schaffen Ruhe. Gerne mit sichtbaren Falten – sie erzählen vom Leben.
Licht: Wenige Kerzen, nah beieinander. Helles Wachs lässt das Licht freundlicher wirken. Natur: Ein paar Zweige, Zapfen oder Beeren reichen völlig aus. Sie verbinden drinnen und draußen.
Kleine Geste: Ein handgeschriebener Zettel, ein Papierstern, ein kleiner Zweig auf dem Teller – etwas, das sagt: Ich habe an dich gedacht oder meine kleine Weihnachtsgeschichte hübsch ausgedruckt. Ich habe sie direkt unter die Stoffserviette gelegt als kleine Überraschung.
So entsteht ein Tisch, der beeindrucken will und berühren darf….nutze all die Dinge, die du noch im Schrank findest. Oft sind es spontane Entscheidungen, die einen besonderen Zauber auf dem Tisch hinterlassen. Ich spüre bei mir, wenn ich etwas zu fest plane, dann verliere ich ein wenig den Flow. Handle einfach ein wenig aus dem Bauch heraus. Wenn dir gerade etwas ins Auge fällt, nutze es das ist meist richtig.
Vor Überlegungen: ein kleines Farbkonzept kann hilfreich sein, die Entscheidung, welches Geschirr du nutzt und welches Servietten sind Basics die solltest du vorher bereit gelegt haben. Bei den Tischdecken schaue ich oft in den Schrank und entscheide mich dann für eine Farbe an die ich vorher eigentlich nicht gedacht habe die ist aber eigentlich immer richtig.
Eine Geschichte zum Ausdrucken
Wie in der Geschichte von Finna darf auch hier etwas bleiben.
Eine kleine Erzählung, die man ausdruckt, faltet, vielleicht an Heiligabend vorliest oder einfach still für sich behält.
Gestalte dir dafür ein Deckblatt ganz nach deinem Gefühl – vielleicht mit einer Fee, einer Kerze oder nur mit Schrift. Dahinter darf die Geschichte liegen wie ein Schatz: ruhig, unaufgeregt, bereit, immer wieder gelesen zu werden. Denn Geschichten haben im Advent eine besondere Kraft. Sie sammeln uns ein. Sie erinnern uns daran, dass wir Teil von etwas Größerem sind – von Gemeinschaft, von Erinnerung, von Licht.
Hier ein paar Inspirationen aus meinem Fundus..










Wenn der Zauber bleibt
Wenn die Weihnachtsfee ihren Zauber verbreitet, dann tut sie das nicht nur für einen Abend. Sie hinterlässt Spuren: in Gesprächen, im Lachen am Tisch, im Nachglühen der Kerzen.
Vielleicht ist genau das der wahre Sinn dieser Zeit:
Dass wir etwas mitnehmen.
Dass wir langsamer werden.
Und dass wir lernen, den Zauber auch dann zu sehen, wenn die Fee längst weitergezogen ist.
Für euch alle, wo immer ihr seid …..wo immer ihr Weihnachten feiert wunderschöne Stunden und eine magische Zeit von Herzen. Eure Anette.

Liebe Anette!Ich danke dir herzlich für diese bezaubernde Mail! Ich bekomme in 30 Minuten Gäste zur Jause (Kaffee und Kuchen) und kleine Snacks für abends…Aber wenn ich danach alleine bin, die Küche und Wohnzimmer sauber gemacht habe, werde ich deine Mail mit Genuss, Aufmerksamkeit und Vergnügen lesen. Herzlichen Dank und besonders liebe GrüÃe Liane ððâ¤ï¸–Gesendet mit der GMX Mail AppWenn die Weihnachtsfee ihren Zauber verbreitet
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